Thailand
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Abzocken in Thailand
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15 Jul 2020 13:42
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Abzocken in Thailand
Eines davon wird Ihnen sicherlich passieren. Erfahrungsberichte über typische Abzocken aus den letzten Jahren von Urlaubern und Auswandern: Kennt man einige, erspart man sich viel Ärger, denn so kann man diese einfach erkennen und einen großen Bogen um diese machen. So spart man sich den Gräul der einen den Tag vermiesen kann.
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Der Begriff Scam wird dann gebraucht, wenn eine Lüge erzählt wird, mit welcher der Scammer einen finanziellen Vorteil gegenüber dem Opfer erlangt ohne eine Gegenleistung zu erbringen oder eine überteuerte, meistens nicht gleichwertige Gegenleistung. Meisten ist der Betrug nicht offensichtlich sondern geschickt inszeniert und dem Opfer angepasst. Bei der Transaktion erhält das Opfer keine oder eine unübliche schlechte Gegenleistung. Im Besten Fall erhält das Opfer die zu erwartende Gegenleistung, jedoch überteuert bezahlt. Scammer im Tourismus zielen hauptsächlich darauf ab Touristen um deren Bargeld zu erleichtern. Es wird die beispielsweise die Unwissenheit der Reisenden über das bereiste Land ausgenutzt.

TIPP: Wenn Sie denken, das Sie gerade abgezockt werden, können Sie so tun als ob Sie alles Filmen würden, z.B. für Youtube. Wenn gerade etwas passiert wofür sich der Abzocker schämen würde, wird er aufgeben Sie abzocken zu wollen weil er sein "Gesicht nicht verlieren" möchten. So erhält man auch sein Geld leichter zurück. Dies klappt aber nicht immer. Bei einer PingPong-Show darf man erst garnicht filmen. Warnen muss ich Sie auch. Das Filmen während man einen Abzocker auf Frischer Tat erwischt, kann diesen sehr schnell agressiv werden lassen.

Lassen Sie sich nicht abzocken. Auch wenn es hier und da nur wenige Euro sind. Die Abzocken summieren sich. Sie unterstützen damit diese Betrugsmaschen, die sich schnell als erfolgsversprechend herrumsprechen. Die Anzahl der verübten Abzocken steigt ständig. Bei Taxifahrten ist dies seit Jahren ganz normal. Sie werden fast immer einen x-fach überteuerten Preis als Festpreis genannt bekommen. Es gibt in en letzten Jahren unzählige Beschwerden, das Taxifahrer überhaupt nicht mehr zu normalen Preisen fahren. Sie lehnen Ihre Fahrt einfach ab. Denn die Abzocker warten einfach 10 Minuten länger auf den nächsten unwissenden Touristen.

1. Taxi + TukTuk + Motorroller
Normalpreis: 1-10 Kilometer = 5,5 Baht pro Kilometer
Abzockpreis: 1-10 Kilometer = 1000 Baht pro Kilometer

Fespreis-Beispiel: Von der KhaoSan Road zum Großen Königspalast
Startadresse = Khao San Road, Bangkok
Zieladresse = Phra Nakhon, Bangkok 10200
Entfernung = ca. 0,9 Kilometer
Geschätzte Fahrzeit = ca. 3 Minuten
Taxipreis tagsüber = ca. 36,90 ฿
Abzockpreis asl Festpreis = 1500 ฿

Die mit Abstand häufigste Abzocke in Thailand findet jeden Tag unzählige Male statt. Es beginnt bereits am Flughafen. Dieses Problem besteht schon Ewigkeiten und es ist wenig positives in Aussicht. Zumindest ab Flughafen gibt es seit einer Weile offiziele Taxis zum Festpreis + Mautgebühren. Neben diesen offiziellen Taxis mit offiziellen Preisen gibt es genauso viele Schwarze Schafe.

Sie möchten von A nach B, auch wenn es nur eine sehr kurze Strecke von 2 Minuten ist und der Fahrer des Transportmittels ruft einen 10 bis 1000 mal höheren Preis auf als es üblich wäre. Wenn eine Fahrt nur 1€ kosten würde, verlangt der Fahrer 50€ (Preise in Baht) und ähnliches. Taxifahrer verlangen überteuerte Festpreise und weigern sch das Taximeter anzustellen. Der Festpreis welcher versucht wird abzuzocken kennt kein Limit. TukTuk-Fahrer, welche eine Fahrt anbieten die einen Wert von unter 1€ haben werden ebenso 20 bis 200€ verlangen. Oftmals sogar pro Person, statt wie üblich insgesamt. Reisen Sie in einer Gruppe können ganz leicht 300€ anfallen, statt der üblichen 2€ oder ähnliches. Ganz besondere Vorsicht ist an Hotspots für Touristen angebracht. Dort sprechen sich die Fahrer untereinander ab. Somit macht es auch keinen Sinn den Fahrer dahinter zu Fragen. Er nennt den gleichen überteuerten Preis. Dies gilt Landesweit, für Taxis, TukTuks und Motorroller. Als Lösung bietet sich "Grab" an. Dort stehen die Preise dann direkt auf dem Handy. Grab Taxis sind von diesen einheimischen Abzockern nicht gern gesehen. Deswegen gibt es diese noch nicht so häufig. Grab Lieferanten sind dagegen bereits üblich. TukTuks sind grundsätzlich eine schlechte Lösung für Fahrten. Für ca. 6€ kann man jedoch eine Fahrt im Umkreis von 1 Kilometer erhalten. Die Wahrscheinlichkeit das aber zuerst ein ein Preis von 20€ oder mehr aufgerufen wird ist sehr hoch. Handeln ist hier die Lösung. Man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, der normale Preis für Einheimische ist 10 mal niedriger als der Touristenpreis. Eine Vielzahl fährt Sie aber nicht an Ihr Ziel, sondern an einen "falschen Tempel", in ein Schmuckgeschäft oder einen Teppichladen (gilt für Bangkok). Mit den Geschäftsbesitzern ist es abgesprochen die "doofen Touristen" dort abzuladen um gefälschte Ware zu Mondpreisen zu verramschen. Bei Bootsfahrten in Bangkok gibt es Tickets für unter 1€ um auf die andereUferseite zu kommen. An dem Steg zum Boot warten bereits die Scammer und verkaufen eine Tour die es garnicht gibt. Egal wohin Sie wollen oder was Sie sehen möchten, der Scammer erzählt Ihnen das man Sie genau dorthin bringen wird. Preis 150€. Ja genau, 150 mal teurer als so eine Fahrt kosten würde. Sie werden aber nicht zu Ihrem Wunschziel gefahren, sondern werden je nach Abzocke bis zu 30 Minuten lang in der nahen Gegend herumgefahren. Sie wollten den Floating-Market sehen und das kleine LongTailBoot bringt Sie zu einem kleinen Angelsteg zum Preis von 150€. Zu Kaufen gibt es dort nichts, zu sehen erst recht nichts. Aussteigen dürfen Sie dann auch im Nirgendwo. Zeitverschwendung. Grundsätzlich gilt: Ist der Preis hoch und hat nichts mit Luxus zu tun, da ist es Abzocke. Im Luxusbereich z.B. auf einem Hochhaus mit Aussicht kann eine Flasche Wasser ganz leicht 8€ kosten. Wenn man aber in einem ganz normalen Restaurant an einer Straße 8€ für ein Wasser verlangt wird, ist das wahrscheinlich Abzocke. So verhält es sich auch mit den kleinen alten, umgebauten Motorrollern, die zu TukTuks umfunktioniert wurden. Der Preis je Kilometer würde 40 Baht betragen, selbst mit Aufschlag für Touristen "nur" 200 Baht. Werden dann aber sogar 2000 Baht verlangt, wird man gerade richtig verarscht.

2. Patpong Freizügige Show für Erwachsene

Ping-Pong Show? In den Hotspots des Nachtlebens in Bangkok, Patong oder Pattaya werden Sie gefragt ob Interesse an Shows diverser Arten besteht. Ansehen ist vermeintlich kostenlos, der Getränkepreis z.B. Bierpreis ist dort zwar etwas höher aber wäre akzeptabel. So zumindest wird es einem auf der Preisliste in den Händen des Vertreters gezeigt. Ist trotzdem Abzocke.
Bei Interesse läuft der Herr oder die Dame von der Sie angesprochen wurden vorraus. Sie folgen der Person bis zum Eingang zur Ping-Pong Show. Wenn Sie jetzt eintreten haben Sie verloren. Im schlimmsten Fall beginnt hier ihr persönlicher Albtraum. Sie sehen sich die Show an, die in den ersten Sekunden noch ganz interessant war. Nach 2 Minuten hat man eigentlich genug, muss man nicht unbedingt gesehen haben, denkt man sich. Sie trinken aber Ihr Bier noch aus. Nun möchten Sie bezahlen. Sie hatten insgesamt 1 Bier. Die Dame mit der Rechnung kommt: "180€" (Preise in Baht), sagt die Dame ernst und bestimmt.
Man kann sich jetzt beschweren und meckern, aber das hört die Bedienung dauernd. Sie bezahlen zwar 2€ für das Bier wie vorher versprochen (Preisliste) aber 178€ weil Sie die Show kurz gesehen haben. Sie können jetzt nur bezahlen, denn vorher lässt Sie die Dame und 6 weitere Herren nicht aus dem dunklen Laden. Sie können aber die Rechnung mitnehmen falls Ihnen das gelingt und müssten nun eine laute Diskussion mit dem Türsteher führen. Nur wenn Sie laut genug sind und damit andere potenzielle Opfer durch Ihr Geschreie warnen, wird Ihnen das Geld mit Knurren zurückgezahlt. Falls Sie einen Polizisten sehen können Sie statt zu schreien auch diesen ansprechen. Manchmal genügt es sturr zu bleiben und die mit der Touristenpolizei zu drohen. Klappt nicht immer, denn Korruption der Beamten ist möglich. Wie auch immer, es lohnt sich nicht sich auf diese Angebote einzulassen. Es zerstört die gute Laune, ist gefährlich (Gewalt + Schlägerei) für Sie und Ihr Geld wieder zu bekommen dauert länger als Sie in der Show waren. Es ist auch egal wieviel Muskelmasse Sie haben, wie gut gekleidet Sie sind oder ob Sie sogar in ein größeren Gruppe unterwegs sind. Es passiert jeden Tag.

2. Wechsel-Geld-Betrug
Überall dort wo viele Touristen sind uns es dadurch hektisch ist, gibt es mindestens eine Bedienung oder einen Verkäufer der Sie versucht abzuzocken. Kurz gesagt, Sie erhalten weniger Geld zurück als Sie gegeben haben. "Ups da habe ich mich verzählt". Sehr gerne machen es die TukTuk-Fahrer in Bangkok am Goßen-Palast. Der Fahrer sagt er könne nicht auf den 1000-Baht-Schein herausgeben und ruft einen Kollegen herbei. Dieser ist sehr talentiert Ihnen das Wechselgeld vorzuzählen, während Sie zusehen. Im letzten Moment aber zieht er einige Scheine wieder weg. Unmöglich zu sehen. Hier hilft nur nocheinmals SELBST nachzählen, sobald man das Geld in der Hand hält. Passiert dauernd, wird aber nur selten von Touristen bemerkt. Am Ende des Tages fragt man sich dann, wo all das Geld hin ist. Die Abzocken summieren sich.

Es beginnt aber bereits unscheinbar im kleinen Restaurant in der KhaoSan Road. Sie haben gegessen und geben einen 1000 Baht-Geldschein. Rechungsbetrag ist 100 Baht. Sie sollten nun 900 Baht zurück bekommen. Die Bedienung kommt zurück und gibt Ihnen den Stapel mit dem "Monopoly-Geld" (große Geldscheine). Sie zählen nicht und stecken das Geld ein. Sie haben jedoch nur 800 oder 700 zurück bekommen. 100 sind "verschwunden". In den kommenden Tagen gehen Sie noch ein paar mal dort essen. Jedesmal mal das selbe Spiel. Nach dem 10 Gericht bemerken Sie es. Jedesmal wurden Sie um 100 Baht beschissen. Leider merkt man es nur selten, da man oft aus Scharm nicht nachzählen möchte. Ich kann Ihnen aber versichern das die thailändischen Menschen Ihr Wechselgeld ganz genau nachzählen. Dies wird seinen Grund haben.

Manch einer der Abzocker behauptet auch wenn Sie mit einem 1000 Baht - Gelschein bezahlen, dass Sie nur einen 500er gegeben hätten. Dies kommt mittlerweile aber nur noch dort vor, wo betrunkene Touristen feiern. Dies wird dann natürlich ausgenutzt.

2. Bier Tower Betrug
Der "Beer-Tower"-Betrug ist ein Problem in der KhaoSan Road und im Nachtleben in Patong. Das große 3-Liter-Gefäß fasst in Wirklichkeit nur 2 Liter Bier. Innerhalb des Glases steckt ein noch dünneres Glas. Nur dieses ist mit Bier gefüllt, der Rest ist Eis und Wasser. Auch im dünneren Biertower der wenigstens voller Bier sein sollte, ist Eis und Wasser. So werden aus den bestellten 3 Liter Bier ganz schnell 2 Liter. Besser jeweils einen Bierkrug bestellen.

3. Touren-Abzocke
Der Große-Palast in Bangkok ist der Tempel welcher in Bangkok von so ziemlich jedem Touristen einmal besucht wird. Auf dem Weg dorthin werden Sie angesprochen wohin Sie denn möchten. Oder Sie fragen einen Taxifahrer ob er Sie dorthin bringen könnte. In beiden Fällen erzählt man Ihnen das der Tempel heute geschlossen hat oder das Sie dort nicht rein können weil Sie eine kurze Hose tragen. Dann wird Ihnen eine alternative Tour vorgeschlagen. Zuerst zu Tempel A dann Tempel B usw. Tatsächlich landen Sie bei mehreren Abzocken. Der erste Tempel ist ein kleine Hütte wo bereits weitere Abzocken auf Sie warten. Von Investments bis gefälschtem Goldschmuck kann Ihnen dort alles angedreht werden. Am häufigsten landen Sie in einer Schneiderei für Anzüge. Neben mangelhafter Produkte zahlen Sie auch einen vielfach überteuerten Preis. Den Tempel haben Sie erst nicht gesehen. Es gilt grundsätzlich sich vorab zu informieren ob der Tempel besucht werden kann (Öffnungszeiten), sowie die ungefähre Entfernung und Himmelsrichtung. Google Maps hilft hier sehr. Auch das Ticket für den Tempel oder die Attraktion nur an offiziellien Stellen und zwar an der Attraktion selbst gekauft werden sollen. Das bedeutet am Eingang. Eine Zugfahrt wird nur am Bahnhof gekauft oder in eines der Reisebüros. Personen die Sie auf dem Weg dorthin abfangen sind Betrüger.

4. Schaden am Roller
Mietest du in Thailand ein Fahrzeug, sei es ein Motorroler, Jet Sky , Auto oder Boot, dann dokumentiere am besten alle Kratzer und Schäden im Mietvertrag. Bei ienr Abzocke wirst du für Schäden verantwortlich gemacht, die du garnicht verursacht hast. Die Forderung sind oftmals 1000€, 2000€ und mehr. Meistens verzweifelt das Opfer dann beinahe und der Abzocker gibt sich mit 100€ zufrieden. Egal wieviel, es ist eine schlechte Erfahrung. Es macht wirklich keinen Spaß darauf zu bestehen und nörgeln zu müssen, die Vorschäden im Mietvertrag dokumentieren zu lassen, aber es gibt viele schwarze Schafe. Am besten ist ein Video oder Fotos mit dem Handy und zwar während der Vermieter zusieht. Sieht er dich knipsen und filmen, versucht er es vielleicht erst garnicht. Besondere Vorsicht gilt bei JetSkys. In Pattaya gibt es diese für je eine halbe Stunde zu mieten. Dies werden aber ganz alleine deswegen vermietet um Sie mit erfunden Schäden abzuzocken. Die gleichen Abzocker sitzen seit Jahren am Strand und ständig hört man laute Diskussionen. Leider erhält der Polizist im schlechtesten Fall eine kleine Provision. Die Polizei rufen hilft nicht immer. Am Ende zahlt man gezwungenermaßen dann doch 500€ an einen Betrüger.

5. Diebstahl
Wenn Sie ganz offensichtlich Wertsachen liegen lassen, werden diese auch geklaut. Dies passiert am Strand, während man ins Wasser geht und der Geldbeutel auf der Sonnenliege bleibt. Dies geschieht wenn Sie im Nachtclub oder sonstiger abendlicher Unterhaltung ihr Handy auf den Tisch legen und zur Toilette gehen. Dies passiert wenn Sie bei einer Busreise bei einer Pinkelpause alle den Bus verlasst.

Tipp: Man sollte stets nur soviel Bargeld mitnehmen, wie man für den einen Tag oder Abend ungefähr benötigt.
Tipp: Nehmen Sie keine Kreditkarten oder gar den kompletten Geldbeutel zum Strand oder in die Diskothekt mit. Heben Sie am Geldautomat Bargeld ab und bringen Sie die Kreditkarte dann zurück in Ihr Hotelzimmer.
Tipp: Nehmen Sie ein zweites, eventuell Ihr älteres oder günstigeres Handy mit. Am besten eines ohne persönliche Bilder und Logins zu Bank und E-Mail.

Falls man Pech hat, das Handy oder der Geldbeutel verloren geht, ist alles nur halb so schlimm. So kann nichts schief gehen.

Tatsache ist, das nicht unbedingt einheimische die Diebe sind. Nicht selten sind es andere Touristen die am Tisch oder der Strandliege nebenan liegen.

Tipp: Lassen Sie keine Wertsachen offensichtlich liegen. Weder am Strand noch im Hotelzimmer.

Es gibt auch offizielle Abzocken. Die Eintrittspreise für Nationalparks und Attraktionen. Zum Beispiel da MuayThai Boxstadium in Bangkok. 180 Baht für Thais. 2000 Baht für Ausländer.

6. Überteuert
In Touristen-HotSpots ist stets etwas Vorsicht geboten. Trinken Sie mehr als 2-3 Bier, wird scnell mal versucht Ihren alkoholisierten Zustand auszunutzen, indem man Ihnen eine Rechnung für mehr Getränke vorlegt als Sie tatsächlich bestellt haben. So werden auf der Rechnung aus 4 Bier gerne mal 6 Bier.
Was IMMER vorkommt, ist der Versuch der Barmädchen von Ihnen Lady-Drinks zu bekommen. Dies ist natürlich gerechtfertigt. Die Damen sind zu Ihrer Unterhaltung in den bars. Trinken und gemeinsam Spiele spielen. Dafür kann ein Lady-Drink für diese Dame spendiert werden. Die Dame erhält davon eine Provision. Die Preise sind aber gesalzen. Ca. 200 Baht für den Drink der Dame, wobei das eigene Bier nur 60 oder 80 baht kostet. Die Abzocke beginnt mit wenn direkt nachdem Sie sich gesetzt haben nach so einem Drink gefragt wird. Und dann noch einen für die Freundin und noch einen für die Chefin der Bardame. Nach 60 Sekunden ist der Lady-Drink weg und es wird erneut gefragt und so weiter und so weiter. Das wären dann 1200 Baht (33 €) in 2 Minuten. Ihr entspanntes Bier kostet Sie dann statt 2 € satte 35€. Ladydrink = Tequila, Bier, Saft, egal welches, 200 Baht je Getränk.

7. Auf Partnersuche
Nach einer Party und unverbindlichen Zweisamkeiten entwickelt sich oft mehr daraus. Dies betrifft in Thailand überwiegend alleinreisende Männer. Insebesondere die Beziehung zu weiblichen Partnerinnen die in touristischen Hochburgen arbeiten entwickelt sich in der Mehrheit der Fälle von seiten des Mannes eines Beziehung. Spätestens bei der Rückreise in das Heimatland wird weiterhin der Kontakt zur Dame gesucht. Nachrichten werden geschrieben und der zweite urlaub bereits geplant. Dies führt zu finanzieller Unterstützung für die Dame. Die Gründe sind meistens die gleichen. Das durchschnittliche Gehalt in Thailand ist gegenüber dem Europäischen viel niedriger. Dies bedeutet das mit einem Gehalt des Ausländers ein gutes Leben in Thailand möglich wäre. Damit ist es aus Sicht der Thailändischen Dame ein logischer Schritt, eine finanzielle Unterstützung zu erwarten. Denn der Ausländer hat das Geld, so die allgemeine Vermutung. Der Mann erhofft sich daraus eine Beziehung und oftmals Liebe. Die Dame zusätzlich zur möglichen Liebe eine dauerhafte finanzielle Unterstützung. Niemand würde etwas gegen das Mann-Frau-Bild haben, bei dem der Mann der Versorger ist. Die Gefahr besteht darin, dass die Dame dem Mann etwas vorspielt, alleine zu dem Zweck einer weiteren Geldquelle. "Weitere Geldquelle" ist in diesem Fall das Dreiste. Denn nicht unwahrscheinlich und auch nicht zu verübeln ist es der Dame, das diese mehrere Männer im gleichen Zeitraum schöne Augen macht. Natürlich weiß der frisch verliebte Herr nichts von den anderen Herren. In nicht wenig Fällen entwickelt sich diese Art der urlaubsbeziehung zwischen Mann und einer Dame im Rotlichtbezirk. Was widerum bedeutet, das der Mann sicht sehr wohl bewusst ist, das es viele körperliche Beziehungen zwischen der angebetenen und weiteren Männern geben kann. Weiterhin ist die Arbeit der Dame in der Regel kein einfacher und die Dame möchte dieser Arbeit natürlich nciht für immer nachgehen. Daher besteht offensichtlihc die Möglichkeit den Gehalt aus der Bar zu ersetzen und der angebetenden diesen Betrag zu zahlen, damit diese nicht mehr dort arbeiten muss. Diese monatlichen Zahlungen sind eine gut gemeinte Geste in der Liebe. Abgezockt wird der Mann dann, wenn es mehrere Männer gibt die diese monatliche Zahlung leisten, alle in dem Glaube einer regulären monogamen Beziehung.

8. Medikamente
Es gibt Dinge die Ihr Geld nicht Wert sind. Kaufen Sie keine Medikamente auf der Straße von privaten Personen. Diese Personen verkaufen eine kleine Anzahl von verschiedenen Medikamenten welche Sie auf einem tragbaren Tablet verkaufen. In Bangkok sind es Straßenverkäufer ähnlich einem Flohmarkt. Grundsätzlich muss man Medikamente kühl und trocken lagern. Was die Wirksamkeit der Medikamente schon einmal zerstört. Die Herkunft der Medikamente ist ebenso fraglich wie die Inhaltsstoffe. Bitte kaufen Sie Medikamente nur in Apotheken.

9. Rosen
In Touristengebieten, insbesondere zur Abendstunde werden Ihnen Blumen und Rosenverkäufer begegnen. Meistens weibliche Personen, Verkäuferinnen. In nicht wenigen Fällen minderjährige Kinder. Bitte kaufen kaufen Sie keine Blumen von diesen Kindern. Die Mitleidsmasche ist üblich. Auch wenn vielleciht ein trauriges Schicksal dahintersteckt, das Geld muss das Kind an eine Dritte Person weitergeben. Wer die Dritte Person ist stets unklar. Doch hier handelt es sich um kriminelle Banden. Durch Ihre finanzielle Unterstützung werden nur mehr Kinder dazu "überredet" oder sogar gewzwungen Nachts auf den Straßen Gegenstände an Touristen zu verkaufen. Das selbe gilt für Schmuck, wie Leuchtbänder an Partys, Haargummis an Stränden usw.

Sind die Strandverkäufer Betrüger?
Nein. Hier handelt es sich um eine private Person. Die Preise sind natürlich überteuert, hält sich aber im Rahmen. Verkauft werden Eiscreme, Getränke, Essen wie Melone usw, Handtücher und Wasserspielzeug. Alles sind ganz normale Produkte die der Strandverkäufer/in selbst aus dem nächstgelegenen Supermarkt gekauft haben. Wem der Weg zum nächsten Restaurant oder Supermarkt zu weit ist, der kann sich von diesen gern etwas kaufen. Beachten Sie aber, wenn Sie von aufdringlichen Personen kaufen, spricht sich das schnell herum und mehr einheimische werden auf eine nervige Art versuchen zu verkaufen.

Street-Food
Street-Food in Thailand meint einen privaten Verkäufer von vorab zubereitetem Essen auf kleinen Tischen die zum rollenden Handwagen mit überdachung umfunktioniert wurden. Diese Wagen gibt es überall in Thailand. Meistens gibt es frittierte Speisen oder typtisches wie PadThai (Nudelgericht). Die Preise sind bis auf wenige Ausnahmen sehr niedrig. Achtung sit geboten bei Angeboten wie Fisch, frittiertes oder sonstigem leicht verderblichem. Wichtig zu wissen ist, dass die Ware sowie das Öl zum Braten oder das Fett zum Frittieren immer mehrere Tage am Stück verwendet wird. nach Feierabend wird Öl und Fett je in einen Eimer geschüttet und am nächsten Tag wiederverwendet. Magenprobleme sind nicht auszuschließen, wobei dies in Restaurants nicht anders sein muss.

Hotel - Onlinebuchung
Jedes Hotel hat mindestens ein Zimmer das schlechter ist als die anderen angebotenen. Sei es durch eine schlechte Lage zur lauten Hauptstraße oder mit einen Ausblick auf die Wand des Nachbarhotels oder etwas kleiner usw.
Wenn Sie ein Hotelzimmer auf einer Online-Plattform buchen und das "schlechte" Zimmer noch nicht bereits vergeben ist, ist es nicht unwahrscheinlich das Sie das Zimmer bekommen. Falls es sich um eine Sonderaktion von Agoda, Booking, usw. handelt dann steigt die Wahrscheinlichkeit sogar noch. Leider lässt sich das nicht vermeiden. Dies fällt aber nur manchmal auf. Dadurch lassen sich auch manchmal die unterschiedlichen Meinungen zu einem Hotel erklären.

Wenn Sie zur Hochsaison nur reservieren und nicht vorab bezahlen kann es gut sein das Sie bei Ankunft Pech haben. Der manager wird Ihnen sagen das leider alles belegt ist. Grund ist, das ein Hotelgast seinen Aufenthalt verlängert hat. Der Hotelmanager zieht den zahlenden Kunden der Reservierung vor. In Thailand herrscht allgemein das Prinzip lieber jetzt 10 Euro verdient, was morgen ist, ist egal. Ganz unverständlich ist es jedoch nicht, denn nicht wenige Reservierung werden nicht abgesagt aber es erscheint auch nie der Gast der die Reservierung getätigt hat.



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eigene Recherche, Bild: urf/ indivstock


Keywords
scam abzocke betrug
Abzocken in Thailand
veröffentlicht am
15 Jul 2020
| 13:42









*Alle ausgehenden Links sind sogenannte Ref-ID-Links. Das heißt, wenn Du da was kaufst (muss natürlich niemand), dann verdient der Verlinkende (in dem Fall hier also der Autor) ein paar Cent daran, ohne dass es Dich mehr kostet.
15 Jul 2020 13:42
497
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Abzocken in Thailand
Eines davon wird Ihnen sicherlich passieren. Erfahrungsberichte über typische Abzocken aus den letzten Jahren von Urlaubern und Auswandern: Kennt man einige, erspart man sich viel Ärger, denn so kann man diese einfach erkennen und einen großen Bogen um diese machen. So spart man sich den Gräul der einen den Tag vermiesen kann.
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Der Begriff Scam wird dann gebraucht, wenn eine Lüge erzählt wird, mit welcher der Scammer einen finanziellen Vorteil gegenüber dem Opfer erlangt ohne eine Gegenleistung zu erbringen oder eine überteuerte, meistens nicht gleichwertige Gegenleistung. Meisten ist der Betrug nicht offensichtlich sondern geschickt inszeniert und dem Opfer angepasst. Bei der Transaktion erhält das Opfer keine oder eine unübliche schlechte Gegenleistung. Im Besten Fall erhält das Opfer die zu erwartende Gegenleistung, jedoch überteuert bezahlt. Scammer im Tourismus zielen hauptsächlich darauf ab Touristen um deren Bargeld zu erleichtern. Es wird die beispielsweise die Unwissenheit der Reisenden über das bereiste Land ausgenutzt.

TIPP: Wenn Sie denken, das Sie gerade abgezockt werden, können Sie so tun als ob Sie alles Filmen würden, z.B. für Youtube. Wenn gerade etwas passiert wofür sich der Abzocker schämen würde, wird er aufgeben Sie abzocken zu wollen weil er sein "Gesicht nicht verlieren" möchten. So erhält man auch sein Geld leichter zurück. Dies klappt aber nicht immer. Bei einer PingPong-Show darf man erst garnicht filmen. Warnen muss ich Sie auch. Das Filmen während man einen Abzocker auf Frischer Tat erwischt, kann diesen sehr schnell agressiv werden lassen.

Lassen Sie sich nicht abzocken. Auch wenn es hier und da nur wenige Euro sind. Die Abzocken summieren sich. Sie unterstützen damit diese Betrugsmaschen, die sich schnell als erfolgsversprechend herrumsprechen. Die Anzahl der verübten Abzocken steigt ständig. Bei Taxifahrten ist dies seit Jahren ganz normal. Sie werden fast immer einen x-fach überteuerten Preis als Festpreis genannt bekommen. Es gibt in en letzten Jahren unzählige Beschwerden, das Taxifahrer überhaupt nicht mehr zu normalen Preisen fahren. Sie lehnen Ihre Fahrt einfach ab. Denn die Abzocker warten einfach 10 Minuten länger auf den nächsten unwissenden Touristen.

1. Taxi + TukTuk + Motorroller
Normalpreis: 1-10 Kilometer = 5,5 Baht pro Kilometer
Abzockpreis: 1-10 Kilometer = 1000 Baht pro Kilometer

Fespreis-Beispiel: Von der KhaoSan Road zum Großen Königspalast
Startadresse = Khao San Road, Bangkok
Zieladresse = Phra Nakhon, Bangkok 10200
Entfernung = ca. 0,9 Kilometer
Geschätzte Fahrzeit = ca. 3 Minuten
Taxipreis tagsüber = ca. 36,90 ฿
Abzockpreis asl Festpreis = 1500 ฿

Die mit Abstand häufigste Abzocke in Thailand findet jeden Tag unzählige Male statt. Es beginnt bereits am Flughafen. Dieses Problem besteht schon Ewigkeiten und es ist wenig positives in Aussicht. Zumindest ab Flughafen gibt es seit einer Weile offiziele Taxis zum Festpreis + Mautgebühren. Neben diesen offiziellen Taxis mit offiziellen Preisen gibt es genauso viele Schwarze Schafe.

Sie möchten von A nach B, auch wenn es nur eine sehr kurze Strecke von 2 Minuten ist und der Fahrer des Transportmittels ruft einen 10 bis 1000 mal höheren Preis auf als es üblich wäre. Wenn eine Fahrt nur 1€ kosten würde, verlangt der Fahrer 50€ (Preise in Baht) und ähnliches. Taxifahrer verlangen überteuerte Festpreise und weigern sch das Taximeter anzustellen. Der Festpreis welcher versucht wird abzuzocken kennt kein Limit. TukTuk-Fahrer, welche eine Fahrt anbieten die einen Wert von unter 1€ haben werden ebenso 20 bis 200€ verlangen. Oftmals sogar pro Person, statt wie üblich insgesamt. Reisen Sie in einer Gruppe können ganz leicht 300€ anfallen, statt der üblichen 2€ oder ähnliches. Ganz besondere Vorsicht ist an Hotspots für Touristen angebracht. Dort sprechen sich die Fahrer untereinander ab. Somit macht es auch keinen Sinn den Fahrer dahinter zu Fragen. Er nennt den gleichen überteuerten Preis. Dies gilt Landesweit, für Taxis, TukTuks und Motorroller. Als Lösung bietet sich "Grab" an. Dort stehen die Preise dann direkt auf dem Handy. Grab Taxis sind von diesen einheimischen Abzockern nicht gern gesehen. Deswegen gibt es diese noch nicht so häufig. Grab Lieferanten sind dagegen bereits üblich. TukTuks sind grundsätzlich eine schlechte Lösung für Fahrten. Für ca. 6€ kann man jedoch eine Fahrt im Umkreis von 1 Kilometer erhalten. Die Wahrscheinlichkeit das aber zuerst ein ein Preis von 20€ oder mehr aufgerufen wird ist sehr hoch. Handeln ist hier die Lösung. Man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, der normale Preis für Einheimische ist 10 mal niedriger als der Touristenpreis. Eine Vielzahl fährt Sie aber nicht an Ihr Ziel, sondern an einen "falschen Tempel", in ein Schmuckgeschäft oder einen Teppichladen (gilt für Bangkok). Mit den Geschäftsbesitzern ist es abgesprochen die "doofen Touristen" dort abzuladen um gefälschte Ware zu Mondpreisen zu verramschen. Bei Bootsfahrten in Bangkok gibt es Tickets für unter 1€ um auf die andereUferseite zu kommen. An dem Steg zum Boot warten bereits die Scammer und verkaufen eine Tour die es garnicht gibt. Egal wohin Sie wollen oder was Sie sehen möchten, der Scammer erzählt Ihnen das man Sie genau dorthin bringen wird. Preis 150€. Ja genau, 150 mal teurer als so eine Fahrt kosten würde. Sie werden aber nicht zu Ihrem Wunschziel gefahren, sondern werden je nach Abzocke bis zu 30 Minuten lang in der nahen Gegend herumgefahren. Sie wollten den Floating-Market sehen und das kleine LongTailBoot bringt Sie zu einem kleinen Angelsteg zum Preis von 150€. Zu Kaufen gibt es dort nichts, zu sehen erst recht nichts. Aussteigen dürfen Sie dann auch im Nirgendwo. Zeitverschwendung. Grundsätzlich gilt: Ist der Preis hoch und hat nichts mit Luxus zu tun, da ist es Abzocke. Im Luxusbereich z.B. auf einem Hochhaus mit Aussicht kann eine Flasche Wasser ganz leicht 8€ kosten. Wenn man aber in einem ganz normalen Restaurant an einer Straße 8€ für ein Wasser verlangt wird, ist das wahrscheinlich Abzocke. So verhält es sich auch mit den kleinen alten, umgebauten Motorrollern, die zu TukTuks umfunktioniert wurden. Der Preis je Kilometer würde 40 Baht betragen, selbst mit Aufschlag für Touristen "nur" 200 Baht. Werden dann aber sogar 2000 Baht verlangt, wird man gerade richtig verarscht.

2. Patpong Freizügige Show für Erwachsene

Ping-Pong Show? In den Hotspots des Nachtlebens in Bangkok, Patong oder Pattaya werden Sie gefragt ob Interesse an Shows diverser Arten besteht. Ansehen ist vermeintlich kostenlos, der Getränkepreis z.B. Bierpreis ist dort zwar etwas höher aber wäre akzeptabel. So zumindest wird es einem auf der Preisliste in den Händen des Vertreters gezeigt. Ist trotzdem Abzocke.
Bei Interesse läuft der Herr oder die Dame von der Sie angesprochen wurden vorraus. Sie folgen der Person bis zum Eingang zur Ping-Pong Show. Wenn Sie jetzt eintreten haben Sie verloren. Im schlimmsten Fall beginnt hier ihr persönlicher Albtraum. Sie sehen sich die Show an, die in den ersten Sekunden noch ganz interessant war. Nach 2 Minuten hat man eigentlich genug, muss man nicht unbedingt gesehen haben, denkt man sich. Sie trinken aber Ihr Bier noch aus. Nun möchten Sie bezahlen. Sie hatten insgesamt 1 Bier. Die Dame mit der Rechnung kommt: "180€" (Preise in Baht), sagt die Dame ernst und bestimmt.
Man kann sich jetzt beschweren und meckern, aber das hört die Bedienung dauernd. Sie bezahlen zwar 2€ für das Bier wie vorher versprochen (Preisliste) aber 178€ weil Sie die Show kurz gesehen haben. Sie können jetzt nur bezahlen, denn vorher lässt Sie die Dame und 6 weitere Herren nicht aus dem dunklen Laden. Sie können aber die Rechnung mitnehmen falls Ihnen das gelingt und müssten nun eine laute Diskussion mit dem Türsteher führen. Nur wenn Sie laut genug sind und damit andere potenzielle Opfer durch Ihr Geschreie warnen, wird Ihnen das Geld mit Knurren zurückgezahlt. Falls Sie einen Polizisten sehen können Sie statt zu schreien auch diesen ansprechen. Manchmal genügt es sturr zu bleiben und die mit der Touristenpolizei zu drohen. Klappt nicht immer, denn Korruption der Beamten ist möglich. Wie auch immer, es lohnt sich nicht sich auf diese Angebote einzulassen. Es zerstört die gute Laune, ist gefährlich (Gewalt + Schlägerei) für Sie und Ihr Geld wieder zu bekommen dauert länger als Sie in der Show waren. Es ist auch egal wieviel Muskelmasse Sie haben, wie gut gekleidet Sie sind oder ob Sie sogar in ein größeren Gruppe unterwegs sind. Es passiert jeden Tag.

2. Wechsel-Geld-Betrug
Überall dort wo viele Touristen sind uns es dadurch hektisch ist, gibt es mindestens eine Bedienung oder einen Verkäufer der Sie versucht abzuzocken. Kurz gesagt, Sie erhalten weniger Geld zurück als Sie gegeben haben. "Ups da habe ich mich verzählt". Sehr gerne machen es die TukTuk-Fahrer in Bangkok am Goßen-Palast. Der Fahrer sagt er könne nicht auf den 1000-Baht-Schein herausgeben und ruft einen Kollegen herbei. Dieser ist sehr talentiert Ihnen das Wechselgeld vorzuzählen, während Sie zusehen. Im letzten Moment aber zieht er einige Scheine wieder weg. Unmöglich zu sehen. Hier hilft nur nocheinmals SELBST nachzählen, sobald man das Geld in der Hand hält. Passiert dauernd, wird aber nur selten von Touristen bemerkt. Am Ende des Tages fragt man sich dann, wo all das Geld hin ist. Die Abzocken summieren sich.

Es beginnt aber bereits unscheinbar im kleinen Restaurant in der KhaoSan Road. Sie haben gegessen und geben einen 1000 Baht-Geldschein. Rechungsbetrag ist 100 Baht. Sie sollten nun 900 Baht zurück bekommen. Die Bedienung kommt zurück und gibt Ihnen den Stapel mit dem "Monopoly-Geld" (große Geldscheine). Sie zählen nicht und stecken das Geld ein. Sie haben jedoch nur 800 oder 700 zurück bekommen. 100 sind "verschwunden". In den kommenden Tagen gehen Sie noch ein paar mal dort essen. Jedesmal mal das selbe Spiel. Nach dem 10 Gericht bemerken Sie es. Jedesmal wurden Sie um 100 Baht beschissen. Leider merkt man es nur selten, da man oft aus Scharm nicht nachzählen möchte. Ich kann Ihnen aber versichern das die thailändischen Menschen Ihr Wechselgeld ganz genau nachzählen. Dies wird seinen Grund haben.

Manch einer der Abzocker behauptet auch wenn Sie mit einem 1000 Baht - Gelschein bezahlen, dass Sie nur einen 500er gegeben hätten. Dies kommt mittlerweile aber nur noch dort vor, wo betrunkene Touristen feiern. Dies wird dann natürlich ausgenutzt.

2. Bier Tower Betrug
Der "Beer-Tower"-Betrug ist ein Problem in der KhaoSan Road und im Nachtleben in Patong. Das große 3-Liter-Gefäß fasst in Wirklichkeit nur 2 Liter Bier. Innerhalb des Glases steckt ein noch dünneres Glas. Nur dieses ist mit Bier gefüllt, der Rest ist Eis und Wasser. Auch im dünneren Biertower der wenigstens voller Bier sein sollte, ist Eis und Wasser. So werden aus den bestellten 3 Liter Bier ganz schnell 2 Liter. Besser jeweils einen Bierkrug bestellen.

3. Touren-Abzocke
Der Große-Palast in Bangkok ist der Tempel welcher in Bangkok von so ziemlich jedem Touristen einmal besucht wird. Auf dem Weg dorthin werden Sie angesprochen wohin Sie denn möchten. Oder Sie fragen einen Taxifahrer ob er Sie dorthin bringen könnte. In beiden Fällen erzählt man Ihnen das der Tempel heute geschlossen hat oder das Sie dort nicht rein können weil Sie eine kurze Hose tragen. Dann wird Ihnen eine alternative Tour vorgeschlagen. Zuerst zu Tempel A dann Tempel B usw. Tatsächlich landen Sie bei mehreren Abzocken. Der erste Tempel ist ein kleine Hütte wo bereits weitere Abzocken auf Sie warten. Von Investments bis gefälschtem Goldschmuck kann Ihnen dort alles angedreht werden. Am häufigsten landen Sie in einer Schneiderei für Anzüge. Neben mangelhafter Produkte zahlen Sie auch einen vielfach überteuerten Preis. Den Tempel haben Sie erst nicht gesehen. Es gilt grundsätzlich sich vorab zu informieren ob der Tempel besucht werden kann (Öffnungszeiten), sowie die ungefähre Entfernung und Himmelsrichtung. Google Maps hilft hier sehr. Auch das Ticket für den Tempel oder die Attraktion nur an offiziellien Stellen und zwar an der Attraktion selbst gekauft werden sollen. Das bedeutet am Eingang. Eine Zugfahrt wird nur am Bahnhof gekauft oder in eines der Reisebüros. Personen die Sie auf dem Weg dorthin abfangen sind Betrüger.

4. Schaden am Roller
Mietest du in Thailand ein Fahrzeug, sei es ein Motorroler, Jet Sky , Auto oder Boot, dann dokumentiere am besten alle Kratzer und Schäden im Mietvertrag. Bei ienr Abzocke wirst du für Schäden verantwortlich gemacht, die du garnicht verursacht hast. Die Forderung sind oftmals 1000€, 2000€ und mehr. Meistens verzweifelt das Opfer dann beinahe und der Abzocker gibt sich mit 100€ zufrieden. Egal wieviel, es ist eine schlechte Erfahrung. Es macht wirklich keinen Spaß darauf zu bestehen und nörgeln zu müssen, die Vorschäden im Mietvertrag dokumentieren zu lassen, aber es gibt viele schwarze Schafe. Am besten ist ein Video oder Fotos mit dem Handy und zwar während der Vermieter zusieht. Sieht er dich knipsen und filmen, versucht er es vielleicht erst garnicht. Besondere Vorsicht gilt bei JetSkys. In Pattaya gibt es diese für je eine halbe Stunde zu mieten. Dies werden aber ganz alleine deswegen vermietet um Sie mit erfunden Schäden abzuzocken. Die gleichen Abzocker sitzen seit Jahren am Strand und ständig hört man laute Diskussionen. Leider erhält der Polizist im schlechtesten Fall eine kleine Provision. Die Polizei rufen hilft nicht immer. Am Ende zahlt man gezwungenermaßen dann doch 500€ an einen Betrüger.

5. Diebstahl
Wenn Sie ganz offensichtlich Wertsachen liegen lassen, werden diese auch geklaut. Dies passiert am Strand, während man ins Wasser geht und der Geldbeutel auf der Sonnenliege bleibt. Dies geschieht wenn Sie im Nachtclub oder sonstiger abendlicher Unterhaltung ihr Handy auf den Tisch legen und zur Toilette gehen. Dies passiert wenn Sie bei einer Busreise bei einer Pinkelpause alle den Bus verlasst.

Tipp: Man sollte stets nur soviel Bargeld mitnehmen, wie man für den einen Tag oder Abend ungefähr benötigt.
Tipp: Nehmen Sie keine Kreditkarten oder gar den kompletten Geldbeutel zum Strand oder in die Diskothekt mit. Heben Sie am Geldautomat Bargeld ab und bringen Sie die Kreditkarte dann zurück in Ihr Hotelzimmer.
Tipp: Nehmen Sie ein zweites, eventuell Ihr älteres oder günstigeres Handy mit. Am besten eines ohne persönliche Bilder und Logins zu Bank und E-Mail.

Falls man Pech hat, das Handy oder der Geldbeutel verloren geht, ist alles nur halb so schlimm. So kann nichts schief gehen.

Tatsache ist, das nicht unbedingt einheimische die Diebe sind. Nicht selten sind es andere Touristen die am Tisch oder der Strandliege nebenan liegen.

Tipp: Lassen Sie keine Wertsachen offensichtlich liegen. Weder am Strand noch im Hotelzimmer.

Es gibt auch offizielle Abzocken. Die Eintrittspreise für Nationalparks und Attraktionen. Zum Beispiel da MuayThai Boxstadium in Bangkok. 180 Baht für Thais. 2000 Baht für Ausländer.

6. Überteuert
In Touristen-HotSpots ist stets etwas Vorsicht geboten. Trinken Sie mehr als 2-3 Bier, wird scnell mal versucht Ihren alkoholisierten Zustand auszunutzen, indem man Ihnen eine Rechnung für mehr Getränke vorlegt als Sie tatsächlich bestellt haben. So werden auf der Rechnung aus 4 Bier gerne mal 6 Bier.
Was IMMER vorkommt, ist der Versuch der Barmädchen von Ihnen Lady-Drinks zu bekommen. Dies ist natürlich gerechtfertigt. Die Damen sind zu Ihrer Unterhaltung in den bars. Trinken und gemeinsam Spiele spielen. Dafür kann ein Lady-Drink für diese Dame spendiert werden. Die Dame erhält davon eine Provision. Die Preise sind aber gesalzen. Ca. 200 Baht für den Drink der Dame, wobei das eigene Bier nur 60 oder 80 baht kostet. Die Abzocke beginnt mit wenn direkt nachdem Sie sich gesetzt haben nach so einem Drink gefragt wird. Und dann noch einen für die Freundin und noch einen für die Chefin der Bardame. Nach 60 Sekunden ist der Lady-Drink weg und es wird erneut gefragt und so weiter und so weiter. Das wären dann 1200 Baht (33 €) in 2 Minuten. Ihr entspanntes Bier kostet Sie dann statt 2 € satte 35€. Ladydrink = Tequila, Bier, Saft, egal welches, 200 Baht je Getränk.

7. Auf Partnersuche
Nach einer Party und unverbindlichen Zweisamkeiten entwickelt sich oft mehr daraus. Dies betrifft in Thailand überwiegend alleinreisende Männer. Insebesondere die Beziehung zu weiblichen Partnerinnen die in touristischen Hochburgen arbeiten entwickelt sich in der Mehrheit der Fälle von seiten des Mannes eines Beziehung. Spätestens bei der Rückreise in das Heimatland wird weiterhin der Kontakt zur Dame gesucht. Nachrichten werden geschrieben und der zweite urlaub bereits geplant. Dies führt zu finanzieller Unterstützung für die Dame. Die Gründe sind meistens die gleichen. Das durchschnittliche Gehalt in Thailand ist gegenüber dem Europäischen viel niedriger. Dies bedeutet das mit einem Gehalt des Ausländers ein gutes Leben in Thailand möglich wäre. Damit ist es aus Sicht der Thailändischen Dame ein logischer Schritt, eine finanzielle Unterstützung zu erwarten. Denn der Ausländer hat das Geld, so die allgemeine Vermutung. Der Mann erhofft sich daraus eine Beziehung und oftmals Liebe. Die Dame zusätzlich zur möglichen Liebe eine dauerhafte finanzielle Unterstützung. Niemand würde etwas gegen das Mann-Frau-Bild haben, bei dem der Mann der Versorger ist. Die Gefahr besteht darin, dass die Dame dem Mann etwas vorspielt, alleine zu dem Zweck einer weiteren Geldquelle. "Weitere Geldquelle" ist in diesem Fall das Dreiste. Denn nicht unwahrscheinlich und auch nicht zu verübeln ist es der Dame, das diese mehrere Männer im gleichen Zeitraum schöne Augen macht. Natürlich weiß der frisch verliebte Herr nichts von den anderen Herren. In nicht wenig Fällen entwickelt sich diese Art der urlaubsbeziehung zwischen Mann und einer Dame im Rotlichtbezirk. Was widerum bedeutet, das der Mann sicht sehr wohl bewusst ist, das es viele körperliche Beziehungen zwischen der angebetenen und weiteren Männern geben kann. Weiterhin ist die Arbeit der Dame in der Regel kein einfacher und die Dame möchte dieser Arbeit natürlich nciht für immer nachgehen. Daher besteht offensichtlihc die Möglichkeit den Gehalt aus der Bar zu ersetzen und der angebetenden diesen Betrag zu zahlen, damit diese nicht mehr dort arbeiten muss. Diese monatlichen Zahlungen sind eine gut gemeinte Geste in der Liebe. Abgezockt wird der Mann dann, wenn es mehrere Männer gibt die diese monatliche Zahlung leisten, alle in dem Glaube einer regulären monogamen Beziehung.

8. Medikamente
Es gibt Dinge die Ihr Geld nicht Wert sind. Kaufen Sie keine Medikamente auf der Straße von privaten Personen. Diese Personen verkaufen eine kleine Anzahl von verschiedenen Medikamenten welche Sie auf einem tragbaren Tablet verkaufen. In Bangkok sind es Straßenverkäufer ähnlich einem Flohmarkt. Grundsätzlich muss man Medikamente kühl und trocken lagern. Was die Wirksamkeit der Medikamente schon einmal zerstört. Die Herkunft der Medikamente ist ebenso fraglich wie die Inhaltsstoffe. Bitte kaufen Sie Medikamente nur in Apotheken.

9. Rosen
In Touristengebieten, insbesondere zur Abendstunde werden Ihnen Blumen und Rosenverkäufer begegnen. Meistens weibliche Personen, Verkäuferinnen. In nicht wenigen Fällen minderjährige Kinder. Bitte kaufen kaufen Sie keine Blumen von diesen Kindern. Die Mitleidsmasche ist üblich. Auch wenn vielleciht ein trauriges Schicksal dahintersteckt, das Geld muss das Kind an eine Dritte Person weitergeben. Wer die Dritte Person ist stets unklar. Doch hier handelt es sich um kriminelle Banden. Durch Ihre finanzielle Unterstützung werden nur mehr Kinder dazu "überredet" oder sogar gewzwungen Nachts auf den Straßen Gegenstände an Touristen zu verkaufen. Das selbe gilt für Schmuck, wie Leuchtbänder an Partys, Haargummis an Stränden usw.

Sind die Strandverkäufer Betrüger?
Nein. Hier handelt es sich um eine private Person. Die Preise sind natürlich überteuert, hält sich aber im Rahmen. Verkauft werden Eiscreme, Getränke, Essen wie Melone usw, Handtücher und Wasserspielzeug. Alles sind ganz normale Produkte die der Strandverkäufer/in selbst aus dem nächstgelegenen Supermarkt gekauft haben. Wem der Weg zum nächsten Restaurant oder Supermarkt zu weit ist, der kann sich von diesen gern etwas kaufen. Beachten Sie aber, wenn Sie von aufdringlichen Personen kaufen, spricht sich das schnell herum und mehr einheimische werden auf eine nervige Art versuchen zu verkaufen.

Street-Food
Street-Food in Thailand meint einen privaten Verkäufer von vorab zubereitetem Essen auf kleinen Tischen die zum rollenden Handwagen mit überdachung umfunktioniert wurden. Diese Wagen gibt es überall in Thailand. Meistens gibt es frittierte Speisen oder typtisches wie PadThai (Nudelgericht). Die Preise sind bis auf wenige Ausnahmen sehr niedrig. Achtung sit geboten bei Angeboten wie Fisch, frittiertes oder sonstigem leicht verderblichem. Wichtig zu wissen ist, dass die Ware sowie das Öl zum Braten oder das Fett zum Frittieren immer mehrere Tage am Stück verwendet wird. nach Feierabend wird Öl und Fett je in einen Eimer geschüttet und am nächsten Tag wiederverwendet. Magenprobleme sind nicht auszuschließen, wobei dies in Restaurants nicht anders sein muss.

Hotel - Onlinebuchung
Jedes Hotel hat mindestens ein Zimmer das schlechter ist als die anderen angebotenen. Sei es durch eine schlechte Lage zur lauten Hauptstraße oder mit einen Ausblick auf die Wand des Nachbarhotels oder etwas kleiner usw.
Wenn Sie ein Hotelzimmer auf einer Online-Plattform buchen und das "schlechte" Zimmer noch nicht bereits vergeben ist, ist es nicht unwahrscheinlich das Sie das Zimmer bekommen. Falls es sich um eine Sonderaktion von Agoda, Booking, usw. handelt dann steigt die Wahrscheinlichkeit sogar noch. Leider lässt sich das nicht vermeiden. Dies fällt aber nur manchmal auf. Dadurch lassen sich auch manchmal die unterschiedlichen Meinungen zu einem Hotel erklären.

Wenn Sie zur Hochsaison nur reservieren und nicht vorab bezahlen kann es gut sein das Sie bei Ankunft Pech haben. Der manager wird Ihnen sagen das leider alles belegt ist. Grund ist, das ein Hotelgast seinen Aufenthalt verlängert hat. Der Hotelmanager zieht den zahlenden Kunden der Reservierung vor. In Thailand herrscht allgemein das Prinzip lieber jetzt 10 Euro verdient, was morgen ist, ist egal. Ganz unverständlich ist es jedoch nicht, denn nicht wenige Reservierung werden nicht abgesagt aber es erscheint auch nie der Gast der die Reservierung getätigt hat.

Abzocken in Thailand


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Abzocken in Thailand


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