Thailand
FAQ
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07 Jul 2020 01:56
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Covid-19: Die Betreiber der Khaosan-Straße sind enttäuscht
Die meisten Clubs und Ausgehmöglichkeiten in Bangkok haben weiterhin geschlossen oder nur in kleinem Rahmen geöffnet. "Viele halten sich an die Abstandsregeln und schieben Tische auseinander und lassen nicht mehr Gäste in die Lokalität als erlaubt. Andere Bars sind voll, zu voll." sagt Kongphob aus Bangkok.
[thailand-faq.de]
Covid-19: Die Betreiber der Khaosan-Straße sind enttäuscht
- thailand-faq.de
Die Straßen um die berühmte Khaosan road herum sind tatsächlich leer. In Bangkoks Partystraße für junge und junggebliebene kann man mit weitem Abstand voneinander unterwegs sein. Platz ist genug. Kaum Touristen sind zu sehen. Der Straßenbelag und das aussehen sind brandneu. Es gibt einige Bereiche mit vielen kleinen Tischen um etwas zu essen oder trinken, aber dort sitzt niemand. Nur einen Blick weiter, eine Bar mit Indoor-Bereich. Voll, bis auf den letzten Tisch und Stuhl. Der Abstand zwischen den Sitzgruppen ist gering. Zumindest Rücken an Rücken.

"Das ärgert mich. Ohne Abstand trinken und feiern die Gäste. Die Barbetreiber die das Zulassen gefährden nicht nur die Gesundheit ihrer Gäste sondern auch einen verlängerten Lockdown für alle Touristen". Ich möchte keine zweite Infektionswelle. Wenn das passiert können wir dieses Jahr gar nicht mehr öffnen. Dann bin ich ruiniert." sagt Kongphob.

Kongphob hat selbst eine Bar in der Straße meint er. Es ist ein kleiner Stand mit Thailändischen Snacks, eine kleine Küche auf Rädern mit ein paar Tischen und Hockern. Eine Musikanlage hat er auch um die Gäste bei Laune zu halten. Wo diese heute sei und wieso die Stühle und Tische nicht aufgestellt sind?

"Die Touristen und Einheimischen welche noch hier sind, feiern alle in denselben 2 Bars." Es sind viele, zu viele Leute in so einem kleinen Raum. Sie riskieren das sich das Corona Virus wieder ausbreitet und dann müssen wir noch länger warten - warten bis die internationalen Grenzen für Touristen wieder öffnen."

Den meisten ist bekannt das viele Bars nie wieder öffnen werden. Die Mieten sind in beliebten Gebieten wie der Khaosanroad sehr hoch. 3 Monate ohne Einnahmen sind es nun schon. Man kann eine verfrühte Öffnung der Bars niemandem übel nehmen. Aber Kongphob hat vielleicht recht. Nur wenige Touristen sind da, man könnte diese verteilen. Im Moment sitzen alle sehr nah beieinander. Einige ohne Mundschutz.

Auch Kongphob hofft eine baldige Lockerung der Maskenpflicht.
"Abstand halten oder einen Mundschutz tragen wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Mit Abstand wäre eine Maskenpflicht nicht unbedingt notwendig. Da hätte jeder was davon und mehr Touristen würden wieder ins Land kommen, da es sich dann wieder wie Urlaub anfühlt. "Ein Abstand tut niemanden weh" lacht Kongphob.

Andere Passanten sind enttäuscht. "Ja von der Rücksichtslosigkeit", Jana aus Russland. "In Pattaya kontrolliert die Polizei und die Clubs halten sich größtenteils daran. Hier kümmert es die Betreiber nicht. Ich habe meinen Job verloren, mir ist nicht nach Feiern. Vielleicht wäre ich auch in Partystimmung aber solange der Tourismus am Boden ist, so lange verdiene ich kein Geld. Dieses Verhalten zögert alles nur raus. Ich hoffe auf den Oktober. Für länger habe ich keine Geldreserven."

Am auffälligsten sind die dunklen Straßen die nur wenige Schritte weg von den einzeln geöffneten Bars vorherrschen. Die Straße sind so kaum wieder zu erkennen. Mit August kommen die ersten Medizin-Touristen. Glückt das Experiment dann kann mit weiteren Lockerungen von Seiten der thailändischen Regierung gerechnet werden. Sollte das Virus unkontrollierbar in den Touristengegenden werden, weiß niemand wie lange die Landesgrenzen für internationale Touristen dicht bleiben. Denn im Moment will niemand über dieses Szenario nachdenken.

Andere Inhaber von kleinen Essensständen mit Sitzgelegenheiten beschweren sich, dass zu wenige Touristen da sind. Es lohnt sich nicht, sagen einige. Mit 22 Uhr sind einige schon nicht mehr zu sehen. Die Enttäuschung ist fühlbar, die aktuelle Lage ist noch sehr ernüchternd.


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Eigene Recherche, Interview, Bild: Retired Working For You /youtube


Keywords
covid19 Khaosan road Bangkok Bars Abstand Maskenpflicht
Covid-19: Die Betreiber der Khaosan-Straße sind enttäuscht
veröffentlicht am
07 Jul 2020
| 01:56









*Alle ausgehenden Links sind sogenannte Ref-ID-Links. Das heißt, wenn Du da was kaufst (muss natürlich niemand), dann verdient der Verlinkende (in dem Fall hier also der Autor) ein paar Cent daran, ohne dass es Dich mehr kostet.
07 Jul 2020 01:56
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Die meisten Clubs und Ausgehmöglichkeiten in Bangkok haben weiterhin geschlossen oder nur in kleinem Rahmen geöffnet. "Viele halten sich an die Abstandsregeln und schieben Tische auseinander und lassen nicht mehr Gäste in die Lokalität als erlaubt. Andere Bars sind voll, zu voll." sagt Kongphob aus Bangkok.
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Die Straßen um die berühmte Khaosan road herum sind tatsächlich leer. In Bangkoks Partystraße für junge und junggebliebene kann man mit weitem Abstand voneinander unterwegs sein. Platz ist genug. Kaum Touristen sind zu sehen. Der Straßenbelag und das aussehen sind brandneu. Es gibt einige Bereiche mit vielen kleinen Tischen um etwas zu essen oder trinken, aber dort sitzt niemand. Nur einen Blick weiter, eine Bar mit Indoor-Bereich. Voll, bis auf den letzten Tisch und Stuhl. Der Abstand zwischen den Sitzgruppen ist gering. Zumindest Rücken an Rücken.

"Das ärgert mich. Ohne Abstand trinken und feiern die Gäste. Die Barbetreiber die das Zulassen gefährden nicht nur die Gesundheit ihrer Gäste sondern auch einen verlängerten Lockdown für alle Touristen". Ich möchte keine zweite Infektionswelle. Wenn das passiert können wir dieses Jahr gar nicht mehr öffnen. Dann bin ich ruiniert." sagt Kongphob.

Kongphob hat selbst eine Bar in der Straße meint er. Es ist ein kleiner Stand mit Thailändischen Snacks, eine kleine Küche auf Rädern mit ein paar Tischen und Hockern. Eine Musikanlage hat er auch um die Gäste bei Laune zu halten. Wo diese heute sei und wieso die Stühle und Tische nicht aufgestellt sind?

"Die Touristen und Einheimischen welche noch hier sind, feiern alle in denselben 2 Bars." Es sind viele, zu viele Leute in so einem kleinen Raum. Sie riskieren das sich das Corona Virus wieder ausbreitet und dann müssen wir noch länger warten - warten bis die internationalen Grenzen für Touristen wieder öffnen."

Den meisten ist bekannt das viele Bars nie wieder öffnen werden. Die Mieten sind in beliebten Gebieten wie der Khaosanroad sehr hoch. 3 Monate ohne Einnahmen sind es nun schon. Man kann eine verfrühte Öffnung der Bars niemandem übel nehmen. Aber Kongphob hat vielleicht recht. Nur wenige Touristen sind da, man könnte diese verteilen. Im Moment sitzen alle sehr nah beieinander. Einige ohne Mundschutz.

Auch Kongphob hofft eine baldige Lockerung der Maskenpflicht.
"Abstand halten oder einen Mundschutz tragen wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Mit Abstand wäre eine Maskenpflicht nicht unbedingt notwendig. Da hätte jeder was davon und mehr Touristen würden wieder ins Land kommen, da es sich dann wieder wie Urlaub anfühlt. "Ein Abstand tut niemanden weh" lacht Kongphob.

Andere Passanten sind enttäuscht. "Ja von der Rücksichtslosigkeit", Jana aus Russland. "In Pattaya kontrolliert die Polizei und die Clubs halten sich größtenteils daran. Hier kümmert es die Betreiber nicht. Ich habe meinen Job verloren, mir ist nicht nach Feiern. Vielleicht wäre ich auch in Partystimmung aber solange der Tourismus am Boden ist, so lange verdiene ich kein Geld. Dieses Verhalten zögert alles nur raus. Ich hoffe auf den Oktober. Für länger habe ich keine Geldreserven."

Am auffälligsten sind die dunklen Straßen die nur wenige Schritte weg von den einzeln geöffneten Bars vorherrschen. Die Straße sind so kaum wieder zu erkennen. Mit August kommen die ersten Medizin-Touristen. Glückt das Experiment dann kann mit weiteren Lockerungen von Seiten der thailändischen Regierung gerechnet werden. Sollte das Virus unkontrollierbar in den Touristengegenden werden, weiß niemand wie lange die Landesgrenzen für internationale Touristen dicht bleiben. Denn im Moment will niemand über dieses Szenario nachdenken.

Andere Inhaber von kleinen Essensständen mit Sitzgelegenheiten beschweren sich, dass zu wenige Touristen da sind. Es lohnt sich nicht, sagen einige. Mit 22 Uhr sind einige schon nicht mehr zu sehen. Die Enttäuschung ist fühlbar, die aktuelle Lage ist noch sehr ernüchternd.
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