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Thailand
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kürzlich gelesen von:
377 Personen
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aktualisiert 17 Aug 2020 | 15:09

17 Aug 2020
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Manchmal ist Reisen anstrengend
Gerade wenn man Low-Budget unterwegs ist, ist das Reisen an sich anstrengend.
[thailand-faq.de]
Manchmal ist Reisen anstrengend
- thailand-faq.de
Manchmal ist Reisen anstrengend


Man bleibt immer der "Tourist".
Ich nehme es eigentlich mit Humor aber wenn man die Straße seit 2 Monaten 3 mal täglich durchläuft und jedes Mal von demselben Verkäufer angequatscht wird ob man den eine Sonnenbrille haben möchte (Fake), dann nervt es irgendwann. Ein freundliches "nein" reicht nicht aus um die vereinzelt unhöflichen Verkäufer abzuwimmeln. Man erkennt diese "Betrüger" mit schlechter Ware (Fake) daran, dass diese seltsame Fragen stellen um dich in ein Gespräch zu verwickeln. Woher kommst du? Wie lange machst du Urlaub? Was hat deine Sonnenbrille gekostet? Nur um dann zu sagen, dass deine Sonnenbrille nicht gut ist, seine, die er dir verkaufen möchte, sei viel besser. Man kann diese ja mal anprobieren. Die ist auch kratzfest. Bla Bla Bla.
Egal wie lange man in einem Land ist, man bleibt immer der Tourist. Mein täglicher Weg zum Strand und Restaurant war jedes mal das gleiche. nach den ersten 50 Metern wird man gefragt ob man ein Taxi braucht. 60 Sekunden später erneut, Massage? Rollertaxi? Original Indian Food?
Das alles ist noch okay und würde nicht negativ auffallen. Aber immer wieder kommen vereinzelt aggressive oder unhöfliche Verkäufer in den Weg. Ich will wirklich keine kratzfeste Sonnenbrille kaufen, oft versucht der Verkäufer meine Sonnenbrille zu greifen um diese mit seiner Sonnenbrille zu vergleichen.
Fragt was ich dafür bezahlt habe und das seine Brille besser wäre. Jeden Tag dasselbe, auch mehrmals am Tag.
Es hilft nur diese aufdringlichen Verkäufer komplett zu ignorieren. Wenn man dazu auch noch weiß dass der aufgerufene Preis der Sonnenbrille total Abzocke ist, dann ärgert mich das umso mehr. Es ändert sich einfach nie. Wenn man zweimal am Tag, also zum Strand hin und wieder ins Hotel zurück die Straße entlang läuft, dann wird man auch zweimal genau gleich angesprochen. Geht man nachmittags nochmal dort entlang um etwas zu essen, dann glaubt man sich irgendwann in einer Zeitschleife gefangen.


Gerade wenn man Low-Budget unterwegs ist, ist das Reisen an sich anstrengend.
Man verbringt viel Zeit an Flughäfen, Busbahnhöfen, Zügen und wartet auf den Mini-Bus zum nächsten Reiseziel.
Gerade die günstigen Großen Busse sind eigentlich immer ungemütlich. Will man vom Norden Thailands in den Süden kann man direkt von einer beschwerlichen Reise ausgehen. Die Reisedauer mit mehreren Stunden ist schon nervig genug. Man muss früh aufstehen, alles wieder in die Koffer packen wenn man es nicht am Abend vorher schon gemacht hat. Dann geht es erst einmal aus dem Hotel mit dem gesamten Gepäck auf dem Rücken oder im großen Koffer. Der Minibus kommt zu spät und wenn nicht, dann werden jetzt erst einmal 5 weitere Personen an ihren Hotels abgeholt. Also sitz man im Mini-Bus und langweilt sich. Bis es endlich mal in Richtung Flughafen geht ist man dann schon zwei Stunden unterwegs. Entweder fliegt man oder nutzt einen Mini-Bus oder großen Bus zum Ziel. Der Flug hat den Vorteil ldas die Flugzeit kurz ist. Die Anreise und Wartezeit ist dagegen jedes Mal viel länger. Ich sitze 2 Stunden im Mini-Bus davon 30 Minuten im Stau. Soll man ja 1,5 Stunden vorher am Flughafen sein, sitze ich nach der Gepäckaufgabe wieder 1 Stunde rum. Durch den Security-Check muss ich auch noch. Bis man endlich im Flugzeug sitzt ist der Vormittag schon um. Mit dem Bus ist es nicht besser. Zwar warte ich hier weniger aber die Fahrtdauer ist stets ewig. 8 Stunden bis auf die Insel Koh-Phangan. Vom Hotel mit dem Mini-Bus zum Busbahnhof. Dort wird man einem großen Bus zugewiesen. Bis dieser endlich abfährt dauert es schon gefühlt eine Ewigkeit denn der Mini-Bus kommt stets viel zu früh an. Dann eine mehrstündige Busfahrt. Kein bisschen gemütlich. Entweder viel zu heiß oder wie es meistens ist, viel zu kalt. Die Klimaanlage auf 16 Grad eingestellt hätte man mit kurzer Hose und T-Shirt morgen erst einmal einen Schnupfen. Endlich aussteigen, aber immer noch nicht am Ziel. Man wartet wieder, 30 Minuten sind es erneut. Vom großen Bus geht es auf ein großes Schiff. Wieder mit dem Gepäck anstellen. Massentourismus bedeutet stets eine lange Wartezeit. Bis alle im Schiff untergebracht sind.. Um sechs Uhr morgens aufgestanden, um 7 Uhr kam der Mini-Bus an das Hotel, jetzt ist es schon 13 Uhr. Das Schiff fährt los und um 14:30 Uhr kommen wir zur Insel Koh-Phangan. Mittlerweile könnte ich eine Dusche gut gebrauchen. Die Mittagssonne sticht und einige haben sich sogar bei der Schifffahrt wegen dem hohen Wellengang übergeben. Aber alles besser als meine letzte Schifffahrt. Ohne Toilette und 1 Liter Wasser, ich musste noch nie so dringend pinkeln. Aber nun endlich auf der Insel angekommen. Wieder das Gepäck mitnehmen und raus aus dem Schiff. Den Anlegesteg entlang und die ersten Taxifahrer gieren schon nach den Touristen. Eine Taxifahrt wird wieder das 10-fache kosten als es eine Fahrt mit dem Mini-Bus tut. Also zahle ich ungefähr 6€ für eine Fahrt mit dem Mini-Bus. ich bezahle und frage wo der Mini-Bus ist. Werfe mein Gepäck in den großen Kofferraum und schaue ob es auch nicht rausfällt. Denn andauernd wird der Kofferraum geöffnet und andere Mitfahrer quetschen Ihre Koffer ebenfalls rein. Gut das ich nichts Zerbrechliches drin habe. Bis wir endlich losfahren sind wieder 20 Minuten um. Das Spiel beginnt von vorne. Wir fahren wieder ca. 20 Minuten und ein Fahrgast nach dem anderen steigt aus. Wir fahren von Hoteleingang zu Hoteleingang. Ich bin als letzter dran. Endlich sagt der Fahrer den Name meines Hotels. Ich darf aussteigen. Es ist 15:40 Uhr. Der Tag ist fast schon wieder um. Ich laufe die letzten Meter zu meinem Budget-Hotel. Es war eines der günstigsten die man buchen konnte. Niemand ist an der Rezeption. Ich lege meinen Koffer ab und warte. Nach ein paar Minuten kommt jemand, Reisepass abgeben und Buchungsbestätigung auf dem Handy zeigen. Ich bekomme einen Schlüssel und darf die Treppen in den 4. Stock hoch laufen. Ich werfe alles auf das Bett und gehe direkt in die Dusche. Koffer wieder auspacken und die dreckige Wäsche erst einmal in Wäschenetz. Nach dem Duschen erst einmal was Essen, der Tag ist fast schon um. Ich bin froh das ich hinter mir habe, ich glaube wenn man zuviel rumreist dann verbringt man viel zu viel Zeit in Reisebussen. Dafür bin ich schließlich nicht 12 Stunden von Deutschland nach Thailand geflogen.

Regenzeit
Von Bangkok geht direkt weiter nach Koh Samui. Super. Ab Ankunft regnet es. Seit 5 Tagen regnet es nun, durchgehend. Koh Samui ist klein, es ist Nebensaison und sehr wenig Touristen sind hier. Außer dem Strand und Essen gibt es hier nichts zu tun. Nach dem zweiten Regentag ärgert man sich nur noch. Das Hotel ist für 9 Tage bezahlt. Geld zurück und woanders hin funktioniert nicht. Man plant ein am Strand zu liegen, ins Kaffee zu gehen. Nichts da. Es ist meckern auf hohem Niveau aber eigentlich regnet es lediglich 2 Stunden am Stück und es bleibt warm. Umso nerviger wenn man gerade die eine Woche des Jahres erwischt, in der es keinen Spaß macht. Es ist nicht immer blauer Himmel und blaues Wasser.

Preise
Günstige Flüge und günstige Hotels. Man verbringt eigentlich nur die Nacht zum Schlafen in der Unterkunft. Wenn man Low-Budget unterwegs ist dann ist ein günstiges Hotel umso wichtiger. Manchmal findet man einfach nichts passendes dass vom Preis akzeptabel ist. Gerade in der Hochsaison zahlt man eigentlich viel zu viel. Entweder zahlt man Zuviel wie das Budget eigentlich zulassen würde oder man muss sich mit einen schlechten Hotel zufrieden geben. Die Suche nach dem besten Preis-Leistungsverhältniss kann viel Zeit und Nerven kosten.

Stress
Ich muss alles ansehen, erleben, jede Minute nutzen, Party machen, Neue Leute treffen, alles Essen ausprobieren. Komm mal runter, mach mal einen Tag nichts und Garnichts. Das muss man erst einmal lernen. Sonst stresst man sich nur selbst. Ansonsten verbringt man zu viel Zeit in Bussen und auf Schiffen wenn man möglichst viele Inseln sehen will.

Krankheiten
Bis man begreift wieso, dauert es lange. Fieber und viel Zeit auf dem Klo. Zähneputzen mit dem Leitungswasser genügt schon und kann die nächsten 7 Tage im Bett verbringen.

Tipp:
Beim Reisen geht es nicht darum in den schönsten Hotel zu schlafen oder möglichst viele Fotos zu schießen. Woran man sich dann erinnert sind die Leute die man kennenlernt und die schönen Momente die man erlebt. Das alles geht ohne viel Geld und ist nur ohne Stress möglich. Eine lange Reise mit dem Mini-Bus kann auch Spaß machen. Es wird erst negativ sobald man in einem 4-Wöchigen Urlaub 8-mal eine lange Busfahrt auf sich nimmt weil man unbedingt alles gesehen muss. Ein Regenschauer bringt Abkühlung, man muss es nur positiv sehen. Bucht man nur 1-2 Tage in einem Hotel, kann man sich erst einmal alles ansehen. Gefällt es nicht, kann man abreisen. Flexibel sein.


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Keywords
Probleme Reisen Weltreise Stress
Manchmal ist Reisen anstrengend
aktualisiert am
17 Aug 2020
| 15:09
veröffentlicht am
17 Aug 2020
| 15:01









*Alle ausgehenden Links sind sogenannte Ref-ID-Links. Das heißt, wenn Du da was kaufst (muss natürlich niemand), dann verdient der Verlinkende (in dem Fall hier also der Autor) ein paar Cent daran, ohne dass es Dich mehr kostet.
aktualisiert 17 Aug 2020 | 15:09

17 Aug 2020
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Manchmal ist Reisen anstrengend
Gerade wenn man Low-Budget unterwegs ist, ist das Reisen an sich anstrengend.
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Manchmal ist Reisen anstrengend


Man bleibt immer der "Tourist".
Ich nehme es eigentlich mit Humor aber wenn man die Straße seit 2 Monaten 3 mal täglich durchläuft und jedes Mal von demselben Verkäufer angequatscht wird ob man den eine Sonnenbrille haben möchte (Fake), dann nervt es irgendwann. Ein freundliches "nein" reicht nicht aus um die vereinzelt unhöflichen Verkäufer abzuwimmeln. Man erkennt diese "Betrüger" mit schlechter Ware (Fake) daran, dass diese seltsame Fragen stellen um dich in ein Gespräch zu verwickeln. Woher kommst du? Wie lange machst du Urlaub? Was hat deine Sonnenbrille gekostet? Nur um dann zu sagen, dass deine Sonnenbrille nicht gut ist, seine, die er dir verkaufen möchte, sei viel besser. Man kann diese ja mal anprobieren. Die ist auch kratzfest. Bla Bla Bla.
Egal wie lange man in einem Land ist, man bleibt immer der Tourist. Mein täglicher Weg zum Strand und Restaurant war jedes mal das gleiche. nach den ersten 50 Metern wird man gefragt ob man ein Taxi braucht. 60 Sekunden später erneut, Massage? Rollertaxi? Original Indian Food?
Das alles ist noch okay und würde nicht negativ auffallen. Aber immer wieder kommen vereinzelt aggressive oder unhöfliche Verkäufer in den Weg. Ich will wirklich keine kratzfeste Sonnenbrille kaufen, oft versucht der Verkäufer meine Sonnenbrille zu greifen um diese mit seiner Sonnenbrille zu vergleichen.
Fragt was ich dafür bezahlt habe und das seine Brille besser wäre. Jeden Tag dasselbe, auch mehrmals am Tag.
Es hilft nur diese aufdringlichen Verkäufer komplett zu ignorieren. Wenn man dazu auch noch weiß dass der aufgerufene Preis der Sonnenbrille total Abzocke ist, dann ärgert mich das umso mehr. Es ändert sich einfach nie. Wenn man zweimal am Tag, also zum Strand hin und wieder ins Hotel zurück die Straße entlang läuft, dann wird man auch zweimal genau gleich angesprochen. Geht man nachmittags nochmal dort entlang um etwas zu essen, dann glaubt man sich irgendwann in einer Zeitschleife gefangen.


Gerade wenn man Low-Budget unterwegs ist, ist das Reisen an sich anstrengend.
Man verbringt viel Zeit an Flughäfen, Busbahnhöfen, Zügen und wartet auf den Mini-Bus zum nächsten Reiseziel.
Gerade die günstigen Großen Busse sind eigentlich immer ungemütlich. Will man vom Norden Thailands in den Süden kann man direkt von einer beschwerlichen Reise ausgehen. Die Reisedauer mit mehreren Stunden ist schon nervig genug. Man muss früh aufstehen, alles wieder in die Koffer packen wenn man es nicht am Abend vorher schon gemacht hat. Dann geht es erst einmal aus dem Hotel mit dem gesamten Gepäck auf dem Rücken oder im großen Koffer. Der Minibus kommt zu spät und wenn nicht, dann werden jetzt erst einmal 5 weitere Personen an ihren Hotels abgeholt. Also sitz man im Mini-Bus und langweilt sich. Bis es endlich mal in Richtung Flughafen geht ist man dann schon zwei Stunden unterwegs. Entweder fliegt man oder nutzt einen Mini-Bus oder großen Bus zum Ziel. Der Flug hat den Vorteil ldas die Flugzeit kurz ist. Die Anreise und Wartezeit ist dagegen jedes Mal viel länger. Ich sitze 2 Stunden im Mini-Bus davon 30 Minuten im Stau. Soll man ja 1,5 Stunden vorher am Flughafen sein, sitze ich nach der Gepäckaufgabe wieder 1 Stunde rum. Durch den Security-Check muss ich auch noch. Bis man endlich im Flugzeug sitzt ist der Vormittag schon um. Mit dem Bus ist es nicht besser. Zwar warte ich hier weniger aber die Fahrtdauer ist stets ewig. 8 Stunden bis auf die Insel Koh-Phangan. Vom Hotel mit dem Mini-Bus zum Busbahnhof. Dort wird man einem großen Bus zugewiesen. Bis dieser endlich abfährt dauert es schon gefühlt eine Ewigkeit denn der Mini-Bus kommt stets viel zu früh an. Dann eine mehrstündige Busfahrt. Kein bisschen gemütlich. Entweder viel zu heiß oder wie es meistens ist, viel zu kalt. Die Klimaanlage auf 16 Grad eingestellt hätte man mit kurzer Hose und T-Shirt morgen erst einmal einen Schnupfen. Endlich aussteigen, aber immer noch nicht am Ziel. Man wartet wieder, 30 Minuten sind es erneut. Vom großen Bus geht es auf ein großes Schiff. Wieder mit dem Gepäck anstellen. Massentourismus bedeutet stets eine lange Wartezeit. Bis alle im Schiff untergebracht sind.. Um sechs Uhr morgens aufgestanden, um 7 Uhr kam der Mini-Bus an das Hotel, jetzt ist es schon 13 Uhr. Das Schiff fährt los und um 14:30 Uhr kommen wir zur Insel Koh-Phangan. Mittlerweile könnte ich eine Dusche gut gebrauchen. Die Mittagssonne sticht und einige haben sich sogar bei der Schifffahrt wegen dem hohen Wellengang übergeben. Aber alles besser als meine letzte Schifffahrt. Ohne Toilette und 1 Liter Wasser, ich musste noch nie so dringend pinkeln. Aber nun endlich auf der Insel angekommen. Wieder das Gepäck mitnehmen und raus aus dem Schiff. Den Anlegesteg entlang und die ersten Taxifahrer gieren schon nach den Touristen. Eine Taxifahrt wird wieder das 10-fache kosten als es eine Fahrt mit dem Mini-Bus tut. Also zahle ich ungefähr 6€ für eine Fahrt mit dem Mini-Bus. ich bezahle und frage wo der Mini-Bus ist. Werfe mein Gepäck in den großen Kofferraum und schaue ob es auch nicht rausfällt. Denn andauernd wird der Kofferraum geöffnet und andere Mitfahrer quetschen Ihre Koffer ebenfalls rein. Gut das ich nichts Zerbrechliches drin habe. Bis wir endlich losfahren sind wieder 20 Minuten um. Das Spiel beginnt von vorne. Wir fahren wieder ca. 20 Minuten und ein Fahrgast nach dem anderen steigt aus. Wir fahren von Hoteleingang zu Hoteleingang. Ich bin als letzter dran. Endlich sagt der Fahrer den Name meines Hotels. Ich darf aussteigen. Es ist 15:40 Uhr. Der Tag ist fast schon wieder um. Ich laufe die letzten Meter zu meinem Budget-Hotel. Es war eines der günstigsten die man buchen konnte. Niemand ist an der Rezeption. Ich lege meinen Koffer ab und warte. Nach ein paar Minuten kommt jemand, Reisepass abgeben und Buchungsbestätigung auf dem Handy zeigen. Ich bekomme einen Schlüssel und darf die Treppen in den 4. Stock hoch laufen. Ich werfe alles auf das Bett und gehe direkt in die Dusche. Koffer wieder auspacken und die dreckige Wäsche erst einmal in Wäschenetz. Nach dem Duschen erst einmal was Essen, der Tag ist fast schon um. Ich bin froh das ich hinter mir habe, ich glaube wenn man zuviel rumreist dann verbringt man viel zu viel Zeit in Reisebussen. Dafür bin ich schließlich nicht 12 Stunden von Deutschland nach Thailand geflogen.

Regenzeit
Von Bangkok geht direkt weiter nach Koh Samui. Super. Ab Ankunft regnet es. Seit 5 Tagen regnet es nun, durchgehend. Koh Samui ist klein, es ist Nebensaison und sehr wenig Touristen sind hier. Außer dem Strand und Essen gibt es hier nichts zu tun. Nach dem zweiten Regentag ärgert man sich nur noch. Das Hotel ist für 9 Tage bezahlt. Geld zurück und woanders hin funktioniert nicht. Man plant ein am Strand zu liegen, ins Kaffee zu gehen. Nichts da. Es ist meckern auf hohem Niveau aber eigentlich regnet es lediglich 2 Stunden am Stück und es bleibt warm. Umso nerviger wenn man gerade die eine Woche des Jahres erwischt, in der es keinen Spaß macht. Es ist nicht immer blauer Himmel und blaues Wasser.

Preise
Günstige Flüge und günstige Hotels. Man verbringt eigentlich nur die Nacht zum Schlafen in der Unterkunft. Wenn man Low-Budget unterwegs ist dann ist ein günstiges Hotel umso wichtiger. Manchmal findet man einfach nichts passendes dass vom Preis akzeptabel ist. Gerade in der Hochsaison zahlt man eigentlich viel zu viel. Entweder zahlt man Zuviel wie das Budget eigentlich zulassen würde oder man muss sich mit einen schlechten Hotel zufrieden geben. Die Suche nach dem besten Preis-Leistungsverhältniss kann viel Zeit und Nerven kosten.

Stress
Ich muss alles ansehen, erleben, jede Minute nutzen, Party machen, Neue Leute treffen, alles Essen ausprobieren. Komm mal runter, mach mal einen Tag nichts und Garnichts. Das muss man erst einmal lernen. Sonst stresst man sich nur selbst. Ansonsten verbringt man zu viel Zeit in Bussen und auf Schiffen wenn man möglichst viele Inseln sehen will.

Krankheiten
Bis man begreift wieso, dauert es lange. Fieber und viel Zeit auf dem Klo. Zähneputzen mit dem Leitungswasser genügt schon und kann die nächsten 7 Tage im Bett verbringen.

Tipp:
Beim Reisen geht es nicht darum in den schönsten Hotel zu schlafen oder möglichst viele Fotos zu schießen. Woran man sich dann erinnert sind die Leute die man kennenlernt und die schönen Momente die man erlebt. Das alles geht ohne viel Geld und ist nur ohne Stress möglich. Eine lange Reise mit dem Mini-Bus kann auch Spaß machen. Es wird erst negativ sobald man in einem 4-Wöchigen Urlaub 8-mal eine lange Busfahrt auf sich nimmt weil man unbedingt alles gesehen muss. Ein Regenschauer bringt Abkühlung, man muss es nur positiv sehen. Bucht man nur 1-2 Tage in einem Hotel, kann man sich erst einmal alles ansehen. Gefällt es nicht, kann man abreisen. Flexibel sein. Manchmal ist Reisen anstrengend


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